Film "The Road We've Traveled " from Obama for America 2012

Donnerstag, 31. Mai 2012

Walter Spindler - Bundeswehr-General | SWR1 LEUTE Night | SWR

Samstag, 26. Mai 2012

Chancen auf beiden Seiten des Atlantiks: Eine Wachstumsagenda






On 2012/05/25, in US-Wirtschaft/Arbeitsmarkt, Wirtschaft/Handel, by Amerika Dienst

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von US-Wirtschaftsminister John Bryson beim Global Business Dialog in Berlin am 25. Mai 2012. Es gilt das gesprochene Wort!

Guten Morgen. Vielen Dank Jim. Die Arbeit, die du in den vergangenen 30 Jahren bei CNN geleistet hast, ist wirklich bemerkenswert.

Es ist schön, in Berlin zu sein, um mit Ihnen Wege zu erörtern, wie wir Wachstum fördern und den Wohlstand für die Bürger in den Vereinigten Staaten, Deutschland und andernorts vergrößern können.

Es steht zwar nicht in meiner Biografie, aber als junger Mann verbrachte ich in den Sechzigerjahren einige Zeit in Deutschland. 

Unter anderem war ich auch ein Jahr an der Freien Universität hier in Berlin. 

Ich erinnere mich, dass ich häufig in Konzerte der Berliner Philharmoniker ging, deren Dirigent damals der außergewöhnliche Herbert von Karajan war. 

Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich trotz schwieriger Umstände über den Grenzübergang Checkpoint Charlie und mit der U-Bahn nach Ostberlin kam, um in das Berliner Ensemble zu gehen, das von der Witwe von Berthold Brecht, Helene Weigel, geleitet wurde. 

Ich erinnere mich daran, dass ich viele Abende mit meinen Kommilitonen verbrachte und mein Deutsch bei einem Glas Bier oder zwei verbesserte.

Da ich in Berlin war, als der tragische Anschlag auf Präsident Kennedy stattfand, haben sich mir seine Worte „Ich bin ein Berliner“ damals tief ins Gedächtnis eingeprägt. Und sie sind mir auch heute noch gegenwärtig. Ich werde niemals das Mitgefühl und die Unterstützung seitens der deutschen Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit vergessen.

In den 50 Jahren seit damals hat die Welt miterlebt, wie dieses Land gewachsen ist und sich zu einer globalen demokratischen Macht entwickelt hat, die durch die Energie der Deutschen angetrieben wird.

Heute erleben wir einen einzigartigen geschichtlichen Augenblick, und unsere beiden Länder haben die Chance, zusammenzuarbeiten und dazu beizutragen, dass der Wohlstand weltweit steigt.

Dieses Ziel wurde vergangene Woche in der Erklärung von Camp David noch umfassender von den führenden G8-Staaten zum Ausdruck gebracht.

Sie besagt, dass es unser oberstes Ziel sein muss, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. 

Sie besagt darüber hinaus, dass die weltweite Erholung hoffnungsvolle Signale aussendet, dass aber noch immer große Schwierigkeiten bestehen. 

Wir müssten alle erforderlichen Schritte unternehmen, um unsere Volkswirtschaften zu stärken, während wir gleichzeitig eine Haushaltskonsolidierung durchführen.

Sie sagt des Weiteren, dass wir anerkennen müssen, dass nicht alle Maßnahmen für alle Länder geeignet sind. Deutschland und die Vereinigten Staaten weisen aber ganz klar den Weg nach vorne. 

Wie weit sind wir also bisher gekommen?

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und den Vereinigten Staaten ist während der vergangenen Rezession um mehr als 5 Prozent geschrumpft. Seit 2009 haben beide Länder jedoch ein langsames, aber stetes Wachstum erlebt. 

Die Vorhersagen sehen sowohl für Deutschland als auch für die Vereinigten Staaten in den kommenden Jahren weiterhin Wachstum voraus.

In der Zwischenzeit ist die Arbeitslosigkeit in beiden Ländern um circa 2 Prozentpunkte gesunken. 

Auch wenn ich ergänzen sollte, dass wir, insbesondere in den Vereinigten Staaten, noch einiges tun müssen, um gewährleisten zu können, dass jeder, der arbeiten möchte, einen Arbeitsplatz erhält.

Wenn wir nach vorne blicken wird aber insgesamt deutlich, dass sowohl Deutschland als auch die Vereinigten Staaten die weltweite Erholung anführen. 

 In diesem entscheidenden Moment haben wir die Gelegenheit – und einige würden sagen, auch die Verantwortung –, kluge und strategische Investitionen in unsere Unternehmen und Arbeitnehmer zu tätigen.

Alles beginnt mit einem starken verarbeitenden Sektor. Darin sind sich die führenden Unternehmer in Deutschland und den Vereinigten Staaten absolut einig. Die industrielle Produktion war in hohem Maße von der Rezession betroffen, aber sie bleibt ein wichtiger Motor für unsere beiden Volkswirtschaften.

Die Regierung von U.S Präsident Barack Obama setzt sich sehr für unsere verarbeitende Industrie ein. 

Dafür gibt es gute Gründe: 

Seit 2009 trug sie mit mehr als 25 Prozent zum Anstieg des BIP in den Vereinigten Staaten bei. 

Darüber hinaus hat unsere Volkswirtschaft in unserem Land in den vergangenen 26 Monaten beinahe eine halbe Millionen Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie geschaffen – der größte Zuwachs seit den Neunzigerjahren.

Das sind gute Arbeitsplätze. 

Das Wirtschaftsministerium hat gerade einen Bericht herausgegeben, der zeigt, dass in der verarbeitenden Industrie die Löhne und Sozialleistungen 17 Prozent höher sind als anderswo.

Deutschland hat bereits fast vollständig den Rückgang in seiner Industrieproduktion wettgemacht. Die Vereinigten Staaten haben sich schon bis zu 70 Prozent erholt.

Anhand der gestern veröffentlichten Daten sehen wir aber auch, dass wir noch mehr tun müssen, um die Dynamik des Produktionssektors – mit guten Arbeitsplätzen für Deutsche und Amerikaner – zu fördern.

Ein wichtiger Weg, wie wir unsere Hersteller unterstützen können, ist durch die Schaffung weitreichender Möglichkeiten zum Export ihrer Produkte. 

Oder, wie ich oft sage: "Baut es hier, verkauft es überall".

U.S. Präsident Barack Obama hat diese Woche zur "Welthandelswoche"  erklärt, lassen Sie mich also etwas zum Thema Exporte sagen: 

Unsere beiden Volkswirtschaften hängen in hohem Maße von Exporten ab. 

In den Vereinigten Staaten machen die Exporte 14 Prozent des BIP aus, in Deutschland belaufen sich die Exporte außerhalb der EU auf 19 Prozent des BIP.

Sowohl Deutschland als auch die Vereinigten Staaten haben den Aufwärtstrend nach dem globalen Abschwung mit einem starken Exportwachstum angeführt. Es ist tatsächlich so, dass beide Länder heute mehr exportieren als vor der Rezession.

Wir dürfen nicht nachlassen.

In den Vereinigten Staaten konzentrieren wir uns weiterhin auf das Ziel von U.S. Präsident Obama, die US-Exporte bis Ende 2014 zu verdoppeln.

Wir sind auf einem guten Weg und haben im vergangenen Jahr einen Exportrekord von 2,1 Billionen US-Dollar erzielt. 

Mehr als 60 Prozent dieser Exporte waren verarbeitete Produkte.

Die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen sind selbst ein gutes Beispiel dafür, wo Wachstum stattfindet. 

Deutschland ist der fünftgrößte Handelspartner der Vereinigten Staaten. Der beiderseitige Handel mit Gütern zwischen unseren beiden Ländern belief sich 2011 auf fast 150 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg in Höhe von 13 Prozent gegenüber 2010.

Wir arbeiten in den Vereinigten Staaten intensiver als jemals zuvor daran, auf diesen Zahlen aufzubauen. 

Die Mitarbeiter unseres auswärtigen Handelsdienstes und unsere Botschaften stellen Kontakte zwischen US-Unternehmen und möglichen Kunden im Ausland her. 

Darüber hinaus haben wir gerade neue Märkte in Korea und Kolumbien erschlossen. Fast 80 Prozent unserer Zölle in diesen beiden Ländern liegen bei 0.

Insgesamt haben Deutschland und die Vereinigten Staaten große Chancen einen Nutzen für beide Seiten zu erzielen, der zu einer Steigerung unserer Exporte und gleichzeitig zu einer Steigerung des Wohlstands in allen unseren transatlantischen Beziehungen führt.

Anfang dieser Woche hat beispielsweise der US-Handelsbeauftragte, Ron Kirk, die Möglichkeit eines zukünftigen deutsch-amerikanischen Handelsabkommens angesprochen. 

Wir sind daran interessiert, ein so ehrgeiziges Handelsabkommen wie möglich anzustreben, vorausgesetzt, es fußt auf einer realistischen Einschätzung, was erreicht werden kann. 

Wir müssen einen unvoreingenommenen Dialog über die politische Realität und die politischen Befindlichkeiten führen und einen klaren Weg aufzeigen, der die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum begünstigt.

Darüber hinaus haben sich die EU und die Vereinigten Staaten in den vergangenen Monaten sehr für den Verbraucherdatenschutz und unsere Datenschutzbestimmungen eingesetzt. 

Der Präsident hat ein Consumer Privacy Bill of Rights ins Leben gerufen. 

Da die EU neue Datenschutzmaßnahmen in Erwägung zieht, sollten wir alle an die Ziele denken, nämlich mehr Handel, mehr Zusammenarbeit und mehr Unternehmertum.  [

Abgesehen vom Handel können und sollten wir mehr in einander investieren. 

Lassen Sie mich jetzt also über die bilateralen Investitionen sprechen.

Als ich damals in Deutschland lebte, habe ich das Land in einem VW-Käfer erkundet. 

Als ich vor kurzem in Tennesse war, habe ich mich sehr gefreut, ein VW-Werk zu sehen, das in diesem Jahr 1.000 neue Arbeitnehmer einstellt, um die nordamerikanische Nachfrage nach dem Passat zu decken.

In dieser Woche habe ich mit führenden Vertretern Frankreichs und Deutschlands über die Vorteile von Investitionen in die Vereinigten Staaten gesprochen.

Meine Botschaft war folgerichtig und klar: 

Die Vereinigten Staaten begrüßen und ermutigen ausländische Investitionen in ihre Volkswirtschaft.

Die deutschen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten liegen bei über 250 Milliarden US-Dollar. 

Sie sind die drittgrößte Quelle ausländischer Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten. 

Die deutschen Investitionen gehen in Schlüsselindustrien wie die Chemieindustrie, den Transport- oder den Dienstleistungssektor wie die Finanzbranche. 

Deutsche Firmen beschäftigen insgesamt mehr als eine halbe Million amerikanischer Arbeitnehmer und ich möchte dazu sagen, dass dies auch umgekehrt der Fall ist.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, deutschen Firmen dabei zu helfen, ihre Erfolge auf dem amerikanischen Markt fortzuführen – und diese Beziehungen zu intensivieren.

Im Rahmen der SelectUSA-Initiative ist Deutschland in der Tat von großer Bedeutung für uns.

Diese landesweite Initiative wird vom US-Wirtschaftsministerium angeführt, um nationale und internationale Firmen beim Wachstum und bei den Investitionen in die Vereinigten Staaten zu unterstützen. 

Durch SelectUSA heben wir die Vorteile hervor, die sich durch Investitionen in die Vereinigten Staaten ergeben.

Dazu gehören: 

Ein höherer Marktanteil am größten Verbrauchermarkt der Welt, Zugang zu den amerikanischen Finanzmärkten, auch zu Beteiligungs- und Risikokapital, Zugang zu dem Land, in dem 30 Prozent der weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung getätigt werden, Zugang zu einem Umfeld mit starkem Schutz des geistigen Eigentums sowie Zugang zu den stabilen amerikanischen Lieferketten.

Durch SelectUSA werden wir mögliche Investoren mit den richtigen Ansprechpartnern auf regionaler, einzelstaatlicher oder nationaler Ebene in Verbindung bringen, wir werden Unternehmen zur Seite stehen, wenn durch US-Vorschriften Probleme, Verzögerungen oder Hindernisse auftreten sollten, und wir werden dauerhafte Unterstützung anbieten, nachdem Unternehmen in unser Land investiert haben.

SelectUSA hat seine Arbeit hier in Deutschland bereits aufgenommen als wir vergangenen Monat Organisationen für die wirtschaftliche Entwicklung (Economic Development Organizations) aus den Vereinigten Staaten mit zur Hannover Messe gebracht haben.

Ich freue mich auf weitere Erfolgsgeschichten bei den bilateralen Investitionen – in beiden Richtungen – während unsere Volkswirtschaften gemeinsam wachsen und wir Arbeitsplätze schaffen und die weltweite Erholung stärken.

Während es unerlässlich ist, dass wir Hersteller, Exporteure und Unternehmen unterstützen, die in beiden Ländern investieren, können und müssen wir noch mehr tun, um Wachstum und Wohlstand langfristig sicherzustellen. 

Dazu möchte ich zwei Beispiele geben.

Zunächst müssen wir Innovationen in der Fertigungsindustrie fördern. 

In den Vereinigten Staaten trägt die verarbeitende Industrie mit 70 Prozent zu Forschung und Entwicklung im Privatsektor bei und macht 90 Prozent unserer Patenten aus. 

Bis zu zwei Drittel des amerikanischen Wachstums nach dem Zweiten Weltkrieg sind auf technologische Innovationen zurückzuführen.

Jedes Industrieland auf der Welt stellt große öffentliche Unterstützung für Forschung und Entwicklung zur Verfügung und hilft so Hochschulen und Laboratorien dabei, angewandte Forschung und Vermarktung voranzutreiben. 

Hier in Deutschland gibt es ein starkes Netzwerk aus Universitäten für Angewandte Wissenschaft, Technischen Hochschulen und den Fraunhofer Forschungsinstituten.

Bedauerlicherweise ist die Unterstützung der US-Regierung für Forschung und Entwicklung von mehr als 70 Prozent im Jahr 1980 auf 57 Prozent im Jahr 2008 zurückgegangen.

Die Regierung von U.S Präsident Barack Obama möchte diesen Trend umkehren.

Entsprechend hat U.S. Präsident Obama dazu das Ziel aufgestellt, das Budget für Programme zur Unterstützung von Grundlagenforschung zu verdoppeln, auch für die Labore des National Institute of Standards and Technology (NIST) des US-Wirtschaftsministeriums. 

Wir brauchen diese Unterstützung unter anderem, um unsere Zusammenarbeit mit deutschen Forschern über Messungen und Standards auszubauen.

Wir wollen mehr Erfolgsgeschichten wie die aus dem Jahr 2005 als John Hall vom NIST und Theodor Hansch von der TU München gemeinsam der Nobelpreis für Physik verliehen wurde. Ihre Arbeit könnte zu besseren GPS-Systemen führen und so noch weitere Innovationen bei einer Technologie auslösen, die scheinbar grenzenlose Anwendungsmöglichkeiten hat.

Präsident Obama unterstützt auch die verstärkte Forschung und Entwicklung, die besonders auf fortschrittliche Fertigungstechnologien abzielt – ein Bereich, durch den neueste Technologien genutzt werden, um mehr und bessere Produkte herzustellen. So können Wissenschaftler und Ingenieure gefördert werden, die in richtungsweisenden Bereichen wie der flexiblen Elektronik, der Robotik und dem Bio-Manufacturing tätig sind.

Länder wie Deutschland und die Vereinigten Staaten sind in der Lage, diese wichtigen Investitionen zu tätigen, die ich soeben erwähnt habe. Ich glaube, dass wir genau dies tun sollten – nicht nur, um eine solide Grundlage für langfristiges Wachstum zu sichern, sondern auch, um die Lebensqualität für die nächste Generation zu gewährleisten.

Und zudem müssen wir garantieren, dass die kommende Generation nicht nur dazu in der Lage ist, diese Innovationen zu nutzen, sondern auch auf diesen aufbauen kann. 

Dies bringt mich zu meinem letzten Punkt:

Wir brauchen gute Bildung und Ausbildung für die kommende Generation Arbeitnehmer, die unsere Innovationen in der Weltwirtschaft zum Einsatz bringen werden.

Bildung in Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik ist besonders wichtig. 

Dies habe ich vor zwei Tagen in den Ausbildungsstätten von Siemens hier in Berlin gesehen – wo Bildung und die praktische Anwendung unter einem Dach gelehrt werden. 


U.S. Präsident Barack Obama und ich freuen uns sehr, dass Siemens dieses Modell auch in Community Colleges in Orten wie North Carolina umsetzt.

In diesem Bereich können die Vereinigten Staaten von Deutschland lernen, was funktioniert. 

Denn schlussendlich machen nur 13 Prozent der amerikanischen Collegeabsolventen einen Abschluss in naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern, während diese Zahl in Deutschland bei fast 25 Prozent liegt. 

Wir haben in den Vereinigten Staaten also noch einiges zu tun.

Aus diesem Grund hat Präsident Obama für 2013 vorgeschlagen, dass die Bundesregierung drei Milliarden US-Dollar in Programme zur Förderung der Bildung in naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern bereitstellt. Dies entspricht einem Anstieg von drei Prozent.

Aus diesem Grund hat U.S- Präsident Barck Obama außerdem den neuen Fonds Community-College-to-Career in Höhe von acht Milliarden US-Dollar vorgeschlagen, durch den zwei Millionen Arbeitnehmer ausgebildet werden können. 

Dies sind Arbeitnehmer, die dann für Firmen wie Siemens und Hunderte andere deutsche Unternehmen in den Vereinigten Staaten arbeiten werden. Die Ausbildung in diesen Fächern ist für die Unterstützung der Fertigungsindustrie unerlässlich, und die Forschung auf diesen Gebieten wird in den kommenden Jahren Innovationen hervorbringen.

Zusammengefasst bedeutet das, dass es viele Möglichkeiten für Deutschland und die Vereinigten Staaten gibt, in der Fertigungsindustrie – und in vielen anderen Bereichen – im 21. Jahrhundert weltweit führend zu sein.

Gemeinsam sollten wir weiterhin die effektivsten Instrumente finden und nutzen, um die wirtschaftliche Erholung unserer Länder zu fördern – und um den weltweiten Wohlstand voranzubringen.

Und, ja, die Staats- und Regierungschefs der G8 haben vergangene Woche gesagt, dass unsere Partner in der Eurozone auch in der Lage sein müssen, Instrumente zu nutzen, die Wachstum ankurbeln, und gleichzeitig haushaltspolitisch verantwortungsbewusst zu handeln. 

Diesen Ansatz verfolgen die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Obama.

Ich danke Ihnen allen daher, dass Sie hier sind, um diese Chancen und Herausforderungen anzugehen.

Und denjenigen, die denken, die Herausforderungen seien zu groß, sage ich: 

„Lass sie nach Berlin kommen”… 

“Let them come to Berlin”…, 

um die Arbeit zu sehen, die sie hier heute leisten.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen allen zusammenzuarbeiten, um die engen Verbindungen zwischen unseren beiden Ländern zu stärken. 

Wenn wir erfolgreich sind, werden unsere Unternehmen und Arbeitnehmer weiterhin mehr Wohlstand für Deutsche, Amerikaner und letztendlich für die Menschen überall auf der Welt schaffen.

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Freitag, 25. Mai 2012

Auslandsreisekrankenversicherung - günstige Versicherungen vom MÜNCHENER VEREIN

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video

Remarks by U.S. Commerce Secretary John Bryson at the Global Business Conference “Beyond Uncertain Times: A Growth Agenda” in Berlin, Germany




Public Affairs

U.S. Embassy Berlin

Friday, May 25, 2012

Remarks by U.S. Commerce Secretary John Bryson at the Global Business Conference “Beyond Uncertain Times: A Growth Agenda” in Berlin, Germany

This morning, U.S. Commerce Secretary John Bryson delivered remarks at the Global Business Dialogue, a conference co-hosted by the U.S. Commercial Service, Thunderbird School of Management and the American Chamber of Commerce in Germany. The conference, held in Berlin, Germany, focused on addressing major business challenges and opportunities on both sides of the Atlantic, as well as the importance of continued cooperation between the U.S. and Germany.

Remarks As Prepared for U.S. Commerce Secretary John Bryson 

Guten morgen. Thank you, Jim. The work you have done at CNN over the past 30 years is remarkable.

It is wonderful to be in Berlin with all of you to discuss ways we can promote growth and enhance prosperity for the people of the U.S., Germany, and beyond.

This is not in my bio, but in my youth I spent some time in Germany in the 1960s – including a year here in Berlin at Freie Universitat. I remember coming again and again to the Berliner Philharmonic then directed by the extraordinary Herbert Von Karajan. I remember making my way under very difficult circumstances into East Berlin, via Checkpoint Charlie and on the U-bahn so I could see the Berliner Ensemble under Bertold Brecht’s widow, Helene Weigel. And yes, I remember spending many evenings getting to know my classmates and brushing up on my German over a bier or two.

So, having been in Germany on that tragic day when President Kennedy was assassinated, his words, “Ich bin ein Berliner,” resonated deeply with me back then. And they still resonate with me today. I will never forget the outpouring of sympathy and support by the German people during that difficult time.

In the 50 years since then, the world has watched this nation grow and evolve into a global democratic power – driven by the spirit of the German people.

And today, at this unique moment in history, we see an opportunity for our two countries to work together in helping lead the world toward greater prosperity.

In fact, this goal was expressed more broadly by the leaders of the G8 countries last week in the Camp David Declaration.

It said that our imperative is to promote growth and jobs. It said that the global recovery shows signs of promise, but significant headwinds persist. It said that we must take all necessary steps to reinvigorate our economies while implementing fiscal consolidation.

And it said that we must recognize that the right measures are not the same for everyone.
Clearly, Germany and the U.S. are already showing the way forward. So just how far have we come?

The Gross Domestic Product in both Germany and the U.S. dropped more than 5% during this past recession. But since 2009, both countries have seen slow but steady growth. And forecasters show continued growth for both Germany and the U.S. in the years ahead.

Meanwhile, unemployment has dropped about 2 percentage points in both countries. Though I should note that we still have work to do, especially in the U.S., to ensure that everyone who wants a job, has a job.

But overall, what is clear – as we look forward – is that both Germany and the U.S. are on the leading edge of global recovery. At this critical moment, we have an opportunity and, some might say – also a responsibility – to make smart and strategic investments in our businesses and our workers.

It all starts with a strong manufacturing base. This is a point of strong agreement among business leaders in both in Germany and the U.S. Industrial production was hit hard in the recession, but it remains a key driver of both of our economies.

The Obama Administration has strongly advocated on behalf of our manufacturers. There’s good reason for that: Since 2009, they have driven over one-fourth of America’s GDP growth. Moreover, our economy has added nearly half-a-million manufacturing jobs over the past 26 months in the U.S. – our strongest surge since the 1990s.

And these are good jobs. The Commerce Department just released a report showing that manufacturing jobs provide wages and benefits 17% higher than others.

Already, Germany has recovered nearly all of its decline in industrial production, and the U.S. has recovered about 70%.

Still, as we have seen with the data released just yesterday, we must do more to support a vibrant manufacturing sector – with good jobs for both Americans and Germans.

One important way we can support our manufacturers is by providing them with ample opportunities to export their products. Or, as I often say: Build it here, Sell it Everywhere.

Now, President Obama declared this week to be World Trade Week, so let me touch on exports. Both of our economies depend significantly on exports. Exports account for about 14% of America’s GDP and German exports-beyond-the-EU represent about 19%.

Both Germany and the U.S. have led with strong export growth as we emerged from the global downturn. In fact, both countries are now exporting more than before the recession.
We can’t let up.

In the U.S., we remain focused on President Obama’s goal of doubling of U.S. exports by the end of 2014.

We’re well on our way with an all-time record of $2.1 trillion in U.S. exports last year. More than 60% of that was manufactured goods.

The U.S.-German trade relationship, itself, is a good example of where we see growth taking place. Germany is America’s 5th largest trading partner. And two-way trade of goods between our countries totaled nearly $150 billion in 2011, a 13% jump from 2010.

Now, in the U.S., we are working harder than ever to build on statistics like that. For example, our foreign commercial service officers and our embassies are constantly linking U.S. businesses with potential customers abroad. In addition, we have just opened up new markets in Korea and Colombia. About 80% of our tariffs in both of those countries are now zero.

On a larger scale, both the U.S. and Germany have important opportunities to support win-wins that will increase our exports while also fostering prosperity throughout our transatlantic relationships.

For example, earlier this week in London, U.S. Trade Representative Ron Kirk addressed the future possibility of a U.S.-EU trade agreement. We have an interest in pursuing as ambitious a trade agreement as possible, provided it is based on a realistic sense of what can get done. We need to engage in a candid dialogue about the political realities and sensitivities, and develop a clear path forward that supports jobs and growth.

In addition, over the past few months, the U.S. and the EU have been strongly engaged on consumer privacy and interoperability of our data privacy regimes. The President rolled out a Consumer Privacy Bill of Rights. And, as the EU considers new data protection measures, we should all keep in mind the goals of more trade, more cooperation, and more entrepreneurship. [
Beyond trade, we can and should also invest more in each other. So let me turn to bilateral investment.

Back when I lived here in Germany, I explored the country in a Volkswagen bug. So I was thrilled to recently go to Tennessee to see a Volkswagen plant that is hiring 1,000 new workers this year to meet North American demand for the Passat.

This week, I have been speaking about the benefits of investing in the U.S. with business leaders in both France and Germany.

My message has been consistent and clear: The U.S. welcomes and encourages foreign investment in our economy.

German direct investment into the U.S. is over $250 billion. It’s the 3rd largest source of FDI into the U.S. German investments including key industries such as chemicals and transportation equipment, as well as services sectors such as financial industries. Altogether, German firms employ over half-a-million American workers… And I should note that the reverse is also true.

It’s my goal to help German firms continue their success in the U.S. market – and to intensify this relationship.

In fact, Germany is a key priority for us in our new SelectUSA initiative – a government-wide effort led by the Commerce Department to help international and domestic firms grow and invest in the United States. Through SelectUSA, we are underscoring the benefits of investing in the U.S.

This includes: increased market share in the world’s largest consumer market; access to U.S. financial markets, including private equity and venture capital; access to the country in which 30% of the word’s R&D spending takes place; access to a strong intellectual property rights regime; and access to America’s robust supply chains.

Through SelectUSA, we will connect potential investors with the appropriate points of contact at the state, local and federal levels; we will help business leaders if they encounter any confusion, delays or obstacles with U.S. regulations; and we will offer ongoing support after a company has invested in the U.S.

And in fact, SelectUSA’s work has already begun in earnest here in Germany – when we brought Economic Development Organizations from the U.S. to Hannover Messe last month.
I look forward to even more success stories in bilateral investment – in both directions – as we jointly grow our economies, create jobs, and strengthen the global recovery.

And while it’s crucial that we support manufacturers, exporters, and companies that cross-invest, we can and must do even more to ensure long-term growth and prosperity – and I’ll give two final examples.

First, we must support innovation in manufacturing. In the U.S., manufacturing is responsible for 70% of our private sector R&D and 90% of our patents. Up to three-quarters of U.S. growth after World War II has been linked to technological innovation.

Every industrialized country in the world provides major public support for R&D, helping universities and labs drive applied research and commercialization. For example, here in Germany, there is a strong network of Universities of Applied Science, Technical Universities, and the Fraunhofer Research Institutes.

Unfortunately, the U.S. government’s direct support for R&D dropped from more than 70% in 1980 to 57% by 2008.

The Obama Administration wants to reverse that trend.

Specifically, the President has set of goal of doubling the budgets for programs that support basic research, including the labs at the Commerce Department’s National Institute of Standards and Technology—known as NIST. Among other things, we need this support in order to build on collaborations with German researchers on measurements and standards.

We want more success stories like we had in 2005, when John Hall of NIST and Theodor Hansch of the University of Munich shared the Nobel Prize in Physics. Their work could lead to better GPS systems – driving even more innovation through a technology with seemingly limitless applications.

President Obama is also supporting more R&D specifically targeted for advanced manufacturing – a field that leverages the latest technology to help make more and better products. This will help scientists and engineers who work in cutting-edge fields like flexible electronics, robotics, and bio-manufacturing.

Countries like the U.S. and Germany are in a position to make these crucial investments that I’ve been talking about. I believe that we should do just that – not just to ensure a strong foundation for long-term growth but also to improve the quality of life for the next generation.

And, furthermore, we must ensure that the next generation is not only able to use these innovations, but that they are also able to build on them… which leads me to my final point:

We need strong education and training for the next generation of workers who will take our innovations and put them to work in the global economy.

Education in science, technology, engineering and math – STEM fields – is particularly important. I saw this on full display two days ago at the Siemens training facility here in Berlin – where education and hands-on training are together under one roof. And the President and I are thrilled that Siemens has brought this model to our community colleges in places like North Carolina.

This is an area where the U.S. can learn from Germany about what works. After all, 13% of U.S. college graduates get STEM degrees, while in Germany, it’s closer to 25%. So we have some work to do back in the U.S.

That’s why President Obama’s proposed 2013 budget invests $3 billion across the federal government in programs that promote STEM education, a 3% increase.

That’s why he also proposed a new Community-College-to-Career Fund of $8 billion to train 2 million workers – workers who can take good jobs at places like Siemens and the hundreds of other German companies in the U.S.

Clearly, STEM education is central to supporting manufacturing, and STEM-related research will drive innovation in the years to come.

In summary, there are many opportunities for the U.S. and Germany to continue to lead the world in manufacturing – and many other areas – in the 21st century.

Together, we should continue to find and use the most effective tools to strengthen economic recovery for our countries – and to push global prosperity forward.

And, yes, as the G8 leaders said last week, our partners in the Eurozone also need to be able to use tools that spur growth while ensuring fiscal responsibility – an approach that the U.S. itself has taken under President Obama’s leadership.

So, thank you all for being here to tackle these challenges and opportunities…

And, to those who think our challenges are too big to overcome, I say this: 

“Lass’ sie nach Berlin kommen”… 

“Let them come to Berlin”… and see the work that all of you are doing here today.

I look forward to working more with all of you to strengthen the close ties among our countries.
If we are successful, our businesses and our workers will continue to drive prosperity for Germans, for Americans, and in fact, for people throughout the world.


Global Business Dialogue: May 25, 2012 in Berlin

Read more: 

U.S. Department of Commerce


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David Graeber – Wikipedia

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David Graeber bei Maybrit Illner in ZDF German TV

Dienstag, 22. Mai 2012

Remarks by U.S. Trade Representative Ron Kirk at the London School of Economics and Political Science on U.S.-EU Trade Policy | Office of the United States Trade Representative




*As Prepared For Delivery*

“Thank you, Chairman Sutherland. And thanks to the London School of Economics and Political Science, faculty, and students for this opportunity. As a trade policymaker, I am humbled by the fact that this campus was once home to great thinkers like Friedrich Hayek and Lionel Robbins, who I understand were among the first to advocate the economic benefits of trade liberalization. But I have to confess that I’m equally impressed with the work of another famous LSE alumnus, Mick Jagger, who wisely abandoned his economic studies to pursue an alternative career in international affairs.

“Of course, I’m not here today to talk about Europe and America’s mutual love of rock and roll. Instead, I want to talk about our uniquely successful transatlantic trade and investment partnership. More specifically, I’d like to explore ways that the United States and the European Union can work together to enhance our economic growth and invigorate the global trading system for the 21st century.

“Our future trade efforts will surely build on a strong record of past success. After World War II, European and American policymakers worked together to frame an international trading system based on open markets and the rule of law. On balance, that model has worked well for more than sixty years – from the General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) to the World Trade Organization (WTO) as we know it today. And during the past six decades, the United States and Europe have built the largest, most advanced, most mature, and deeply integrated trade and investment relationship in the world.

“Right now, the United States and the European Union face common economic challenges that require us to work even harder to enhance the competitiveness of our economies and workers and to support more and better jobs for our peoples. And the key trade and investment issues we grapple with today are more difficult than most of those we’ve tackled together in the past. At this critical moment, the United States and the European Union are considering how to enhance our mutual growth, which continues to support greater global prosperity as the world economy evolves in new and important ways.

“It is always important to keep in mind the unique quality and unprecedented scale of the U.S.-EU trade relationship. It is worth remembering that the transatlantic economy still accounts for nearly 50 percent of world GDP. In fact, transatlantic trade in goods and services totaled nearly one trillion dollars last year, which breaks down to more than two and a half billion dollars in two-way trade each day. And together, we are driving global foreign direct investment (FDI): U.S.FDI in the EU was worth nearly two trillion dollars in 2010, and similarly, one and a half trillion dollars flowed from the EU to our shores.

“The maturity of our trade relationship complements its magnitude. This point was the subject of my very first meeting as U.S. Trade Representative. Within five hours of my having been confirmed by the United States Senate, I sat down with then EU Commissioner for Trade, my good friend, Baroness Catherine Ashton. Almost immediately, we agreed that we could not afford to have the U.S.-EU trade relationship defined by our disputes, which are disproportionately represented in news coverage, when in fact we have this massively successful and significant trade relationship. We agreed we would do whatever we could to solve disputes quickly so that we could focus on larger issues.

“I am proud to say that’s exactly what we have accomplished: the Obama Administration has worked closely with our EU partners to reach agreements on issues such as EU market access for U.S. beef exports, and an equivalence arrangement to promote trans-Atlantic trade in organic food. In both cases, the outcomes reflected cooperation, pragmatism, and a focus on delivering real results for consumers and producers on both continents.

“I am convinced that if we apply the same spirit of common purpose to the current dispute regarding subsidies provided to our large commercial aircraft producers, then we can find a mutually-beneficial solution – one that removes WTO-inconsistent subsidies from the global aerospace sector while leveling the playing field for manufacturers and workers on both sides.

“Despite occasional disagreements, the integration of the U.S. and the EU economies has been an important source of global prosperity and an anchor for each of us in tumultuous times. During the recent financial crisis, U.S.-EU trade flows did not suffer as much as our respective trade with other partners. But as we continue to recover from the worst recession since the Great Depression, a consensus has emerged on both sides of the Atlantic that we can – and we should – do even more to tap the full potential of this extraordinary relationship to boost our growth, support more and better jobs, and to help meet the competitive challenges of the coming decades.

“This recognition prompted President Obama and European Presidents Barroso and Van Rompuy, to create the High Level Working Group on Jobs and Growth last November. Our leaders tasked Commissioner Karel De Gucht and myself to examine, with an unprecedented degree of rigor and cooperation, all of the available options for increasing our economic growth, jobs, and international competitiveness.

“Right now, American and European teams are working together to examine a wide range of possibilities, including: eliminating conventional barriers to trade in goods, such as tariffs and tariff-rate quotas; reducing barriers to trade in services, and to transatlantic investment; promoting regulatory approaches that facilitate trade; reducing, eliminating, or preventing in the first place behind-the-border barriers to trade in all categories; and developing rules and principles on other global issues that are of common concern. In each of these areas, U.S. and EU teams are assessing the potential economic value, the feasibility, as well as the international implications of further liberalization. We have agreed to be both ambitious and realistic as we establish our negotiating parameters and goals.

“From the U.S. perspective, an ambitious transatlantic negotiation – were we to pursue that course – would need to achieve full liberalization of market access for all categories of goods, and expand transatlantic flows of services and investment. The United States also believes an ambitious approach should identify new approaches to non-tariff barriers. For example, if food and agricultural imports are blocked by health- or safety-related measures, then those measures must be supported by sound science and risk assessments. Tackling those non-tariff barriers successfully would constitute a major breakthrough.

“The United States understands the need for realism in any comprehensive negotiation. Priority market access and other goals of one side often collide with acute domestic sensitivities or statutory limitations of the other side. Many in Europe have already voiced support for a comprehensive free trade agreement pursued as a single undertaking. While the United States agrees that this approach presents many exciting opportunities, we want to ensure that its outcomes could be at least as broad and ambitious as those contained in existing U.S. trade agreements.

“With so many jobs at stake right now, neither the U.S. nor the EU can afford to leap into open-ended negotiations on faith alone. Our mutual, urgent needs to enhance growth and employment compel us to identify a reasonably short path to success before we launch negotiations. That’s why we are working quickly and thoughtfully to identify likely landing zones. And if the Working Group’s rigorous dialogue and analysis determine that the most ambitious outcomes are not likely to be achieved through full-fledged trade negotiations at this time, then the United States will be ready to explore how the U.S. and the EU could reach agreements in areas where we have shared ambitions.

“After all, the Leaders’ mandate was simply not ‘go big or go home.’ It was to identify options that are both achievable and that will enhance economic growth and help create jobs in the United States and the European Union. By that standard, the United States is committed to finding the smart, prudent, and most effective way forward on measures to strengthen and deepen transatlantic trade and investment.

“We know that the United States and European Union can successfully and creatively address critical challenges and set high standards for global trade. For example, last year U.S. and European leaders joined like-minded countries including Australia, Canada, Japan, Korea, Mexico, Morocco, New Zealand, Singapore, and Switzerland to conclude the Anti-Counterfeiting Trade Agreement. At the time, ACTA was widely heralded as a groundbreaking achievement that will greatly improve the enforcement of intellectual property rights around the world. Since then, it has been sadly mischaracterized by some and simply misunderstood by many more.

“Frankly, we all must work to clarify how ACTA will help protect the creativity and innovation of rights holders in every country. It recognizes the fundamental relationship between innovation and the rule of law. ACTA would change the unfortunate reality that creativity and innovation are protected more often by paper rights, but police or customs authorities seldom have the power to take action when they see commercial-scale counterfeiting or piracy. We would never tolerate that standard for the theft of tangible property. Fortunately, now ACTA provides real tools to stop the wholesale robbery and theft of knowledge-based products.

“We must also do a better job of emphasizing how ACTA reflects our deep concern for the health, safety, and welfare of consumers – not only in the European Union and the United States, but around the whole world – that are compromised by counterfeit goods. At the same time, we can point out specifically that ACTA is the first and only international IP agreement to explicitly provide that enforcement of intellectual property rules on the internet must, and I’m quoting, ‘be implemented in a manner that … preserves fundamental principles such as freedom of expression, fair process, and privacy.’

“In other words, ACTA does not dictate to governments how to strike the right balance between protecting IPR and promoting these fundamental principles; but it does give us stronger tools to make those critical decisions. The truth is intellectual property theft saps the lifeblood of innovation from any market where it occurs, and counterfeit goods put the health and safety of communities and consumers at risk around the world. And since no government can single-handedly stop counterfeiting and piracy, implementing this Agreement should be an act of shared leadership.

“As mature free market economies, we both rely heavily on the rule of law to provide a level playing field for our businesses, workers, farmers, ranchers, manufacturers, and service providers. That’s why we jointly seek to enhance transparency and nondiscriminatory access to global markets. In the Doha Round of global trade talks, we worked together to develop and advocate tougher subsidy rules for state-owned banks and state-owned industrial enterprises. “The EU has also partnered with the United States in two important trade enforcement actions against export restraints on industrial raw materials and key rare earth minerals, respectively. Earlier this year, a WTO Panel ruled in the raw materials case that such restraints effectively distort global markets for these key manufacturing inputs. When we stand together on issues like these, we amplify the message that market-based competition is an essential element of the global trading system.

“We also have common interests in expanding global services trade and investment, and helping our small businesses increase their international trade. In the Transatlantic Economic Council (TEC), for example, we made good progress on common standards and regulations for electric vehicles, and reached agreement on common principles for investment, information and communication technology services, and regulatory practices. Best practices exchanges in Washington and Brussels are identifying ways to support small businesses trying to crack international markets.

“A shared sense of responsibility and opportunity is also driving our joint work to promote trade and investment integration in transitioning economies in the Middle East and North Africa, or ‘MENA’ region. The United States and the European Union have strong common interests in the economic development and stability of all MENA economies. We are working jointly, and through the G-8’s Deauville Partnership to promote policies that support trade, investment, and job creation, and that deepen regional trade and integration. We are also eager to increase our trade and investment links with MENA countries in transition. Last month, we and the Deauville partners met at the Dead Sea and discussed priority trade and investment issues like investment, trade facilitation, and support for small- and medium-sized enterprises. Our hope is that these discussions can yield common approaches that will improve MENA countries’ access to each other’s markets, as well as to the European Union, the United States, and beyond.

“Bilateral and regional efforts can complement our work at the multilateral level, where we must continue our long history of shared leadership alongside emerging major players. From the GATT to the WTO, the United States and European Union have worked together to advance trade liberalization by making the tough decisions necessary to open our markets more broadly. And we have jointly enabled the expansion of WTO membership to more and more countries.

“Today, there are increased opportunities at the multilateral negotiating table, and there are high expectations not only for the United States and the EU, but also for emerging countries that have benefitted the most from multilateral integration – such as Brazil, China, India, South Africa, and soon Russia – to help find new ways toward additional market-opening achievements in the WTO. To be sure, for the last ten years the United States and the European Union made strenuous efforts to conclude the most far-reaching multilateral trade negotiation ever – the Doha Development Agenda. But at the Ministerial Conference last December, all WTO members made the honest assessment that the Doha negotiations were at an impasse.

“The United States does not see utility in the WTO returning to the negotiating dynamic that existed before. Indeed, the clear message emerging from this collective acknowledgement is that it is time to move on and start charting a new course – identifying concrete opportunities to advance trade liberalization and reinforcing the WTO as a bulwark against trade protectionism. This requires fresh ideas, as well as learning from the past what has worked and what has not. One of those lessons is that strong plurilateral results can serve as stepping stones to broader multilateral measures. The Uruguay Round included many multilateral commitments that were built on plurilateral codes from the preceding Tokyo Round.

“Today, forward-leaning WTO members are exploring a plurilateral services negotiation that would go farther in opening services markets than any previous measure. This potential International Services Agreement will directly address cutting-edge issues, such as international data flows, that were only in their infancy at the launch of the Doha Round. The United States and like-minded partners are also exploring expansion of the products covered by the historic Information Technology Agreement, which has already led to huge increases in international trade in information and communications technologies. Multilateral efforts are also continuing on trade and development, least developed country issues, and trade facilitation. Without a doubt, strong partnership between the United States and EU in these areas would enhance our prospects for success.

“We also must not forget the essential role of WTO bodies to support strong existing trade rules and to guard against protectionist impulses. We need to rediscover these bodies’ potential to advance implementation of agreements, such as by addressing subsidies and regulatory barriers to trade, and to explore emerging global trade issues, such as the relationship between trade and currency fluctuations.

“In another sign of its enduring significance, the WTO’s membership is now nearly universal, particularly with the invitation extended to Russia, and the accession efforts of Kazakhstan, Yemen, Serbia, Bosnia, Laos, and Afghanistan. Every WTO member stands to benefit from Russia’s successful entry into the rules-based trading system. That’s why, as Russia takes the final steps to join the WTO, the Obama Administration strongly supports the U.S. Congress terminating application of the Jackson-Vanik amendment and extending permanent normal trade relations to Russia.

“The WTO as an institution is evolving and moving forward. This process should be revitalizing, as WTO members begin to think in new ways, learn lessons from the immediate past, and remember the variety of successful approaches we’ve taken throughout the years. And the United States looks forward to continuing work with the EU and other partners to keep it strong and well-equipped for years to come. Our collective challenge for the 21st century is to welcome the energy and dynamism of an expanding global trading system without undermining the foundational norms that have supported successful trade liberalization and economic growth since World War II.

“Having benefitted tremendously from open markets and rules-based trade, the United States and the European Union have a responsibility to help other economies achieve greater prosperity as well. I am confident that the United States and the European Union can meet 21st century trade challenges together, if we draw inspiration from the bold spirit and determination of our predecessors. Our history and heritage, and our broadly shared vision, can drive a common quest for more robust economic growth, not just in our countries but worldwide. Thank you.”

NATO Summit Chicago : Q&A Press Conference SecGen after Afghanistan meeting

NATO Summit Chicago : Final press conference by the NATO Secretary General

President Obama Speaks at NATO Press Conference

President Obama Gives Joplin HIgh School Commencement Address

President Obama Gives Joplin HIgh School Commencement Address

Montag, 21. Mai 2012

Eröffnungsrede von US-Präsident Barack Obama vor dem Nordatlantikrat am 20. Mai 2012. in Chicago


 

 On 2012/05/20, in NATO, by Amerika Dienst

CHICAGO – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Eröffnungsrede von US-Präsident Barack Obama vor dem Nordatlantikrat am 20. Mai 2012.

"Vielen Dank, Herr Generalsekretär. Anders, im Namen aller danke ich dir für deine herausragende Führungsstärke in den vergangenen drei Jahren.

Zunächst möchte ich Sie alle in meiner Heimatstadt Chicago willkommen heißen. Ich hoffe, dass Sie sich hier wohl fühlen. Ich habe gehört, dass einige von Ihnen eine Bootsfahrt zur Besichtigung der Architektur der Stadt unternommen haben, und dass andere am Wasser entlang gejoggt sind.

Chicago ist eine wunderbare Stadt, und wir freuen uns darauf, Sie bald wieder hier zu begrüßen.

Wie Anders bereits gesagt hat, haben viele Menschen hier in Chicago Wurzeln in einem NATO-Mitgliedsstaat. Es passt daher überaus gut, dass Chicago die erste amerikanische Stadt außerhalb Washingtons ist, in der ein NATO-Gipfel stattfindet. Nach der Schweigeminute möchte ich außerdem Admiral Stavridis, Admiral Abrial, General Allen und alle Soldatinnen und Soldaten ehren, die für uns ihren Dienst in Uniform leisten, besonders diejenigen, die heute in Afghanistan stationiert sind.

Seit mehr als 65 Jahren ist dieses Bündnis das Herzstück unserer gemeinsamen Sicherheit, Freiheit und unseres gemeinsamen Wohlstands. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben mögen, so besteht unser Bündnis noch aus demselben Grund. Unsere Länder sind stärker und wohlhabender, wenn wir zusammenarbeiten. Unser Bündnis hat gute und schlechte Zeiten überstanden. Es ist sogar gewachsen, weil wir ein unverbrüchliches Engagement für die Freiheit und Sicherheit unserer Bürger teilen.

Das haben wir vom Kalten Krieg bis zum Balkan, von Afghanistan bis Libyen gesehen. Diese Geisteshaltung müssen wir nun hier in Chicago mit einem Bündnis aufrechterhalten, das sich auf die Zukunft konzentriert.

Als wir das letzte Mal in Lissabon zusammengekommen sind, haben wir uns auf einen mutigen Aktionsplan geeinigt, um das Bündnis wiederzubeleben und sicherzustellen, dass wir die nötigen Instrumente zur Hand haben, um uns in einem unsicheren und sich verändernden strategischen Umfeld zu behaupten. Hier, bei dieser Sitzung, können wir unser Engagement für die kollektive Verteidigung nach Artikel 5 erneuern und in die Fähigkeiten im Bereich Verteidigung und die neuen Technologien investieren, die unseren Anforderungen im Bereich Sicherheit gerecht werden.

In diesen wirtschaftlich schweren Zeiten können wir zusammenarbeiten und unsere Ressourcen zu bündeln. Die NATO hat einen Multiplikatoreffekt, und die Initiativen, für die wir uns heute aussprechen werden, wird es allen Mitgliedsländern ermöglichen, was keiner von uns allein erreichen könnte. Wir alle können stolz darauf sein, dass wir uns in Lissabon verpflichtet haben und diesen Verpflichtungen in Chicago nachkommen.

Während der kommenden zwei Tage werden wir uns zusammenfinden – zunächst als Bündnispartner und im Anschluss mit Präsident Karzai und unseren internationalen Partnern – um die nächste Phase des Übergangs in Afghanistan zu planen. Genauso wie wir gemeinsame Opfer für unsere gemeinsame Sicherheit gebracht haben, werden wir geeint in dem Willen zusammenstehen, diese Mission zu Ende bringen.

Ich freue mich außerdem auf unser Treffen mit den Nachbarstaaten der NATO und den Partnern aus der ganzen Welt, die für NATO-Einsätze wie die in Afghanistan und Libyen sehr wichtig sind. Dies wird uns noch einmal daran erinnern, dass die NATO ein Knotenpunkt im Netzwerk der globalen Partner für Sicherheit darstellt. Es gibt nichts Vergleichbares auf der ganzen Welt.

Ich danke Ihnen also noch einmal, Herr Generalsekretär, für Ihre herausragende Führungsstärke. Ich danke allen meinen Kollegen und Freunden, die hier sind. Willkommen in Chicago. Ich bin zuversichtlich, dass die kommenden zwei Tage dazu beitragen werden, das stärkste und erfolgreichste Bündnis der Welt zu erhalten und zu fördern".

Originaltext:

Remarks by the President at Opening NAC Meeting 

See here: 

http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2012/05/20/remarks-president-opening-nac-meeting




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